Ein Raum, der verbindet
Von außen gibt das Gebäude in Altona wenig preis und fügt sich – typisch für das Stadtviertel – zurückhaltend in das Stadtbild ein. Erst im Dachgeschoss, hoch über den Dächern des Viertels, zeigt sich, wie viel Charakter in den ehemaligen Werkstätten steckt. Spuren der Zeit bleiben sichtbar, Materialien erzählen von früheren Nutzungen und bilden die Grundlage für einen Raum, der klar strukturiert und neu gedacht ist.
In nur drei Monaten ist aus einem ehemalige Architekturbüro ein offenes Loft entstanden. Die Raumaufteilung ist durchdacht, behält dabei den offen Loftcharakter und lässt urspründliche Materialien des Gebäudes bewusst sichtbar. »Uns war wichtig, dass sich der Ort stimmig anfühlt – offen gestaltet und ohne viel unechte Inszenierung«, erzählt Bauherrin Hille Krause, selbst Architektin. Entscheidungen im Interior wurden gezielt getroffen und Strukturen des Raumes bewusst erhalten.
Schon vom Treppenhaus aus fällt der Blick auf das Herzstück des Raumes: die Modulküche von JAN CRAY. Sie steht mitten im offenen Grundriss und verbindet die einzelnen Bereiche ganz selbstverständlich miteinander. Alles läuft hier zusammen – als gemeinsamer Mittelpunkt des Lofts.
Die Entscheidung für eine Modulküche von JAN CRAY liegt viele Jahre zurück und war nicht die erste. Bereits 2017 lernten die Architekt:innen Hille und Franz Jan und seine Küchen auf der Blickfangmesse in Hamburg kennen, wonach sie gewissermaßen die erste Küche direkt von der Messe mit ins Eigenheim gebracht haben. Heute ist es bereits die zweite Modulküche – nun jedoch im Dachgeschoss in Altona. Eine bewusste Entscheidung, die Bestand hat. „Für uns war klar: Bei der Wahl einer neuen Küche, kommt keine andere mehr in Frage. Wir haben uns quasi einmal für immer entschieden“
Fotograf: Nils Junker
Styling: Julia Klich